Während die Corona-Pandemie viele Unternehmen in arge Bedrängnis gebracht hat, darf Big Pharma über Rekordprofite frohlocken. Der Nettogewinn des US-Pharma-Riesen Pfizer kletterte heuer in den ersten neun Monaten um 42 Prozent auf nicht weniger als 26,4 Milliarden Dollar.

Dank der Corona-Pandemie darf Pfizer Milliardengewinne einstreichen. Im Bild. Pfizer-CEO Albert Bourla .APA/AFP/POOL/JOHN THYS

Die Corona-Pandemie ist für Big Pharma ein kolossales Geschäft. Dank seiner Covid-19-Impfstoffe darf das US-Pharmaunternehmen Pfizer einen Rekordprofit einstreichen. So hat Pfizer 2022 den konzernweiten Umsatz um 32 Prozent auf 76 Milliarden Dollar gesteigert. Der Nettogewinn kletterte um 42 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar – und das nach nur neun Monaten!

Zur Erinnerung: Im Gesamtjahr 2021 erzielte Pfizer einen Gewinn von knapp 22 Milliarden Dollar, 2020 war der Profit des Pharmariesen noch bei neun Milliarden Dollar gelegen.

Pfizer CEO Albert Bourla posiert vor dem Logo.APA/AFP/Sakis MITROLIDIS

Pfizer steuert auf 100-Milliarden-Umsatz zu

Das Unternehmen erwartet nun auch ein starkes Schlussquartal – dank guter Geschäfte mit Corona-Boostern. Pfizer rechnet für das gesamte Jahr mit einem Umsatz von mindestens 99,5 Milliarden Dollar. Einer der Wachstumstreiber des Pharma-Riesen ist dabei der gemeinsam mit dem deutschen Partner Biontech entwickelte Impfstoff gegen Covid-19. Die Jahresumsatzprognose für das Vakzin wird sich laut Pfizer auf sage und schreibe 34 Milliarden Dollar belaufen.

Zum Vergleich: Das Gesamtbudget der Zwei-Millionen-Metropole Wien liegt pro Jahr bei 16 Milliarden Euro (1 Euro = 0,99 Dollar)

Quelle: exxpress.at

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