von Dr. Peter F. Mayer

In Folge 1 wurden nochmals kurz die Erfahrungen mit der Corona Pandemie der letzten drei Jahre zusammengefasst. Sie zeigen was die WHO und die Pharmaindustrie mit dem neuen Pandemievertrag und den Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) im Sinn haben. In Folge 2 wurde die erklärt, das nun statt Empfehlungen die WHO nun Vorschriften machen darf, wobei sie Menschenrechte nicht mehr zu beachten braucht.  In Folge 3 ging es um die woke Inklusion und die globale Machtausübung durch die WHO.

In dieser Folge geht es um die beiden Herzstücke der Einrichtung der weltweiten Gesundheitsdiktatur, nämlich One Health und die Pandemie-Ökonomie.

One Health – Ausweitung des globalen Kontrollauftrags über Pandemien hinaus

Die in den IGV-Änderungen formulierten Kontrollziele werden im Pandemievertrag durch das Konzept des “One Health”-Ansatzes ergänzt, der für “regierungs- und gesellschaftsweite Ansätze” in der globalen Gesundheitsfürsorge plädiert. [Article-by-article compilation of proposed amendments to the IHR (2005), A/WGIHR/2/7, 6 February 2023, Article 1 Definitions, Seite 2.]

Dieses Vorhaben ist eine Beleidigung für den gesunden Menschenverstand, geschweige denn für die Wissenschaft, denn es kann so gut wie nie eine Einheitslösung für Gesundheitsprobleme geben, da Gesundheitsrisiken fast nie alle Bevölkerungsschichten gleichermaßen betreffen. Dies hat sich bei Covid gezeigt, wo ältere und gebrechliche Menschen die Hauptlast des Risikos trugen. Dennoch wurde die gesamte Bevölkerung gezwungen, Maßnahmen zu akzeptieren, die unserer Gesundheit schadeten und die absolut nichts dazu beitrugen, das Risiko für die Schwächsten zu mindern. One Health, eine Strategie, die zum Scheitern verurteilt ist, steht im Widerspruch zur Risikostratifizierung, dem grundlegenden Prinzip einer wirksamen Reaktion auf jede Gesundheitskrise.

Es klingt wie eine Phrase aus den dystopischen Visionen der Hölle, vor denen uns Huxley und Orwell zu warnen versuchten. Die Vision der WHO, dem gesamten Planeten eine “gesamtstaatliche”, “gesamtgesellschaftliche”, “One Health”-Lösung aufzuzwingen, verkörpert eine totalitäre Philosophie, die symptomatisch ist für die kranken Hirne, die heute die globale Entscheidungsfindung in allen Bereichen beherrschen. Sie ist Ausdruck des totalisierenden Anspruchs, der den Wunsch nach absoluter Kontrolle durch eine einzige Ideologie antreibt.

Unter dem Deckmantel der “Pandemievorsorge” hat sich die Gesundheit schnell von einer Angelegenheit zwischen einem Individuum und seinem Arzt zu einer Angelegenheit zwischen ganzen Nationen und einem supranationalen diktatorischen Organ entwickelt. Wenn der One-Health-Ansatz überhaupt Methode hat, dann liegt das an der Synergie mit dem globalen, auf Profit ausgerichteten Kontrollnetz, das die WHO zu errichten und zu überwachen versucht.

Ein wichtiger Hinweis darauf, worum es beim One-Health-Ansatz wirklich geht, liegt darin, zu verstehen, wie die WHO die “Triebkräfte” aller Krankheiten definiert und daher von den Staaten erwartet, dass sie diese Triebkräfte bekämpfen. Der gesamte Vertrag enthält viel, was uns alle sehr ängstigen könnte, aber Klausel 3 von Artikel 18 ist zentral:

“Die Vertragsparteien werden Maßnahmen ermitteln und in die einschlägigen Pandemiepräventions- und -vorbereitungspläne einbeziehen, die sich mit den Triebkräften für das Auftreten und Wiederauftreten von Krankheiten an der Schnittstelle zwischen Mensch, Tier und Umwelt befassen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Klimawandel, Landnutzungsänderungen, Handel mit Wildtieren, Wüstenbildung und Antibiotikaresistenz.” [Hervorhebung hinzugefügt]

Auf den ersten Blick ist die Formulierung “Schnittstelle Mensch-Tier-Umwelt” eine Farce. Vor fünfzig Jahren hätte man einen solchen Satz nur erfinden können, wenn man LSD genommen und dabei einen Stift über ein Stück Papier gehalten hätte. Ich vermute, dass diese Phrasen heute leicht von der Zunge rollen, wenn man für eine globale Behörde arbeitet, in der von den Mitarbeitern erwartet wird, dass sie drei Viertel des Tages damit verbringen, darüber zu rätseln, wie viele Geschlechter es gibt, und dafür zu sorgen, dass alle siebzehn von ihnen “sichere Räume” haben.

Dieses Vorgehen fügt sich ein in die Tendenz der Pharma-Industrie Medikamente zu entwickeln und nachher eine passende Krnakheit dazu zu erfinden. Mit One Health wird das beträchtlich erleichtert. Man denke an die Grenze für Cholesterin. War diese Früher 200 plus Lebensalter, hat man sie nach der Erfindung der Statine auf 200 gesenkt und das Lebensalter einfach weggelassen. Mit der mRNA-Technologie sind den Erfindungen von neuen Medikamenten aber immer weniger Grenzen gesetzt, wie hier beschrieben.

Ein globaler “Pandemie-Vertrag” ist an und für sich schon ein irrsinniges Konstrukt, aber ein globaler “Pandemie-Vertrag”, der weit über Pandemien hinausgeht und in Sphären vordringt, die nur ehrgeizige Bürokraten einer imaginären galaktischen Regierung heraufbeschwören könnten, fügt der sich entfaltenden Katastrophe, die der Zusammenbruch der westlichen “Zivilisation” ist, noch ein weiteres surreales Element hinzu. Es handelt sich um einen Vertrag über den Klimawandel, die Landnutzung, den Handel mit Wildtieren… alles, was nach dem bodenlosen Brunnen der WHO an Weisheit und Krankheitsfaktoren als krankheitsfördernd gilt.

Wenn man ihre weitreichende Argumentation zu Ende denkt, sollten wir die WHO in die Liste der Krankheitsverursacher aufnehmen können. Auf jeden Fall sind die Vorwände für die Ausrufung von Gesundheitsnotfällen grenzenlos, und äußerst flexibel an neu erfundene Medikament anpassbar..

Von “One Health” ist es nur mehr ein kleiner Schritt zu “One World” und der One World Order, wo ungeählte Vertreter der diversen Pharma-, Digital, Rüstungs- und Finanzkomplexe nach Maßgabe der besten Profitmöglickeiten unseres Wohls die Entscheidungen treffen. Benito Mussolinie prägte dafür die Begriffe Korporatismus und Faschismus.

Pandemie-Ökonomie zur Steigerung der Gewinne von Big Pharma

Eines der beiden Hauptziele von Pandemievertrag und Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) besteht darin, Big Pharma in die Lage zu versetzen, weiterhin den Hebel an ihrer Vaxx- und Medikamenten-Kasse zu betätigen. Dies wird durch die Aufnahme von “Gesundheitsprodukten” in den Abschnitt “Definitionen” deutlich, in dem eine Reihe von Big-Pharma-Produkten als Teil des von der WHO vorgeschriebenen Rezepts für medizinische Gegenmaßnahmen bei Pandemien aufgeführt sind. Die ausdrückliche Erwähnung von “zell- und genbasierten Therapien” sollte nicht überraschen.

Für jeden vernünftigen Beobachter sind die Covid-Impfstoffe im Hinblick auf Sicherheit und Wirksamkeit ein absolutes Desaster. Aus der Sicht von Big Pharma war das Covid-mRNA-Experiment ein durchschlagender Erfolg, weil sie jetzt wissen, dass ihre gentechnischen Therapien tatsächlich die DNA verändern, was, wenn man darüber nachdenkt, genau das ist, was man sich von gentechnischen “Therapien” wünscht.

Die Veränderung der DNA ist einer der Träume von WEF-Typen wie Yuval Noah Harari (Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen) sowie der Vierten Industriellen Revolution (4IR). Im Rahmen des 4IR-Paradigmas ist jeder Mensch auf dem Planeten sowohl ein kontrollierbarer Datensatz als auch eine diskrete biologische Softwareanwendung, die regelmäßig mit mRNA-Injektionen aktualisiert wird.

Die Änderungsanträge sehen eine Ausweitung der Möglichkeiten der WHO vor, die Mitgliedstaaten zur Einhaltung einer Vielzahl von Pandemiebekämpfungsmaßnahmen zu zwingen, einschließlich der Verpflichtung der Industrieländer, Länder mit einer weniger ausgefeilten techno-totalitären Infrastruktur zu unterstützen. In Anerkennung der Tatsache, dass der globale Süden das schwache Glied in der Pandemieökonomie ist, wird in einer Änderung des IGV-Artikels 13 über die Reaktion im Bereich der öffentlichen Gesundheit festgelegt, dass “entwickelte Vertragsstaaten und die WHO den sich entwickelnden Vertragsstaaten Unterstützung anbieten”, um “die Fähigkeit zu entwickeln, zu stärken und aufrechtzuerhalten, unverzüglich und wirksam auf Risiken im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu reagieren” [Article 13 Public health response, clause 1, Seite 11.].

Artikel 44 der IGV, der sich mit Zusammenarbeit und Unterstützung befasst, enthält eine neue Formulierung, die die Einrichtung “eines internationalen Finanzmechanismus zur finanziellen Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Entwicklung, Stärkung und Aufrechterhaltung von Kernkapazitäten” vorsieht. Der Mechanismus für die Bereitstellung von Finanzmitteln für Entwicklungsländer könnte “auf Zuschussbasis oder zu Vorzugsbedingungen” erfolgen. Welchen Unterschied macht das, wenn der Steuerzahler die Rechnung für die Pandemie-Junta der WHO bezahlen soll?

Die derzeitigen IGV geben den Ländern die Möglichkeit, entweder die Hilfe der WHO anzufordern oder ein Gesundheitsereignis auf eigene Faust zu bewältigen. Diese Wahlmöglichkeit wurde gestrichen und durch eine eindeutig einseitige Bestimmung ersetzt, wonach die “WHO einem Vertragsstaat klar definierte Unterstützung … bei der Reaktion auf Risiken für die öffentliche Gesundheit und andere Ereignisse durch die Bereitstellung von fachlicher Anleitung, Gesundheitsprodukten, Technologien, Know-how, die Entsendung von zivilem medizinischem Personal … einschließlich der Mobilisierung internationaler Expertenteams zur Unterstützung vor Ort, wenn nötig, gewährt und erforderlichenfalls mit dem betreffenden Mitgliedstaat bei der Suche nach Unterstützung und internationaler Finanzhilfe zusammenarbeitet, um die Eindämmung des Risikos an der Quelle zu erleichtern” [Seite 12].

Es gibt neue Bestimmungen darüber, wie die WHO die Räder der globalen Pandemie-Industrie schmieren wird, indem sie “eine Bewertung der Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit von Gesundheitsprodukten wie Therapeutika und Impfstoffen vornimmt, die für die Reaktion auf Notfälle im Bereich der öffentlichen Gesundheit von internationalem Interesse erforderlich sind, und im Falle eines erwarteten Versorgungsengpasses einen Plan für die Zuteilung von Gesundheitsprodukten entwickelt, um einen gerechten Zugang für die Bevölkerung aller Vertragsstaaten zu gewährleisten” [Seite 13].

Es gibt noch weitere Formulierungen über das Recht der WHO, den Empfängern von Big Pharmas Angeboten Vorrang einzuräumen, bis hin zur Anweisung an die Staaten, “die Produktion von Gesundheitsprodukten zu erhöhen” und die WHO, Datenbanken zu entwickeln und zu unterhalten, die Einzelheiten über die… Informationen enthalten, die erforderlich sind, um die Herstellung von Gesundheitsprodukten zu erleichtern.

Es geht also um die lanfristige finanzielle und logistische Unterstützung der Pharma Industrie, die mit der gegenwärtige Pandemie beriets hunderte Milliarden verdient hat, wobei allein Pfizer, BioNTech, Moderna und AstraZeneca es auf ein Plus von 118 Milliarden Dollar gebracht haben.

Genauso wie die IGV-Änderungen Maßnahmen für den Massentransfer von Steuergeldern an Big Pharma enthalten, enthält der Pandemievertrag in Artikel 19 eine ausdrückliche Aufforderung an jeden Staat, nicht weniger als “5 % seiner laufenden Gesundheitsausgaben für die Pandemieprävention, -vorsorge, -reaktion und die Wiederherstellung der Gesundheitssysteme” bereitzustellen. [Zero Draft of the WHO CA+, A/INB/4/3, 1 February 2023, Article 19 Sustainable and predictable financing, clause 1 (c), Seite 25] Außerdem wird jedes Land angewiesen, einen noch nicht festgelegten Prozentsatz “seines Bruttoinlandsprodukts für die internationale Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Pandemieprävention, -vorsorge, -reaktion und der Wiederherstellung der Gesundheitssysteme, insbesondere für Entwicklungsländer” bereitzustellen. [clause 1 (d) Seite 25]

Die Pandemie-Industrie bereitet sich unter der Leitung der WHO darauf vor, das äußerst erfolgreiche Geschäftsmodell zu wiederholen, das sie während des Covid getestet hat. Es ist ganz einfach. Um es mit den Worten des früheren britischen Gesundheitsministers zu sagen: “Man jagt allen Menschen einen Schrecken ein” und lässt sie glauben, dass die einzige Möglichkeit, die Angst zu lindern, ein lebensrettender “Impfstoff” ist.

Da immer mehr Menschen dies durchschauen, müssen der Druck verstärkt werden, was der Zweck der IGV-Änderungen und des Pandemievertrags ist.

Dies ist das bisher dreisteste Manöver, um riesige Summen an globalen Steuergeldern in die Kassen von Big Pharma umzuleiten. Die Lehre aus Covid, das eine Generalprobe für das Fließband geplanter Pandemien war, ist, dass man ein effektives globales Hauptquartier braucht, wenn man den Globus unter den biomedizinischen Faschismus bringen will. Dies wird natürlich eine gewaltige Ausweitung der WHO-Bürokratie mit sich bringen, da sie ihre kommerzielle Funktion als globales Planungs-, Vertriebs- und Durchsetzungsnetzwerk von Big Pharma übernimmt, finanziert durch die nationalen Steuerzahler. Dies ist die immer wieder gehypte öffentlich-private Partnerschaft des kapitalistischen Faschismus oder des faschistischen Kapitalismus.


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