Uwe Kranz – ehemaliger Leitender Ministerialrat, LKA-Präsident in Thüringen und nationaler Experte bei Europol – hat sich als Kriminalist mit den verbrecherischen Machenschaften des Pfizer-Konzerns unter dem Titel „Pfizer – eine kriminelle Organisation?“ befasst. Wobei das absichernde Fragezeichen angesichts vieler Gerichtsbeschlüsse, Vergleiche, rechtskräftiger Verurteilungen, anhängiger Verfahren in den verschiedensten Instanzen und der Erkenntnisse aus den Pfizer-Files („exzeptionelle Verbrechen an der Menschlichkeit“) eigentlich unnötig ist, wie er selber in einer E-Mail bemerkt. Wir entsprechen seinem Wunsch auf Verbreitung und übernehmen nachfolgend seinen Artikel. (hl)

Pfizer – eine kriminelle Organisation?

Von Uwe Kranz

 Herz der Finsternis: Skandalkonzern Pfizer (Foto: Pixabay)

Ach, wo denken Sie hin… das kann doch nicht sein! Pfizer – das ist doch die amerikanische Pharmafirma, die uns vor den Covid-Unbilden gerettet hat! Die uns gemeinsam mit dem Mainzer Biontech-Unternehmen an der Goldgrube in wundersam kurzer Zeit das Wunder-Vakzin Comirnaty beschert hat, jenen „Impfstoff“, der „sicher und wirksam ist“, der spätestens nach dem zweiten Pieks „immunisiert“, mit dem man „sich selbst und andere vor Infektionen schützen” kann, später „zumindest schwere Covid-Erkrankungen“ verhindert! Jener „Impfstoff“, mit dem angeblich “20 Millionen” Covid-Infizierte vor dem sicheren Tod bewahrt worden sind (was von der Direktorin der Europäischen Arzneimittel-Agentur in Amsterdam (EMA), Emer Cooke, vor dem Untersuchungsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) in letzter Sekunde ihrer Befragung dahingehend berichtigt wurde, dass sich die Zahl „20 Millionen“ auf alle Impfstoffe beziehe, die seit Beginn der Zählungen verabreicht worden seien. Aber das ging im allgemeinen Geplapper dann wohl irgendwie unter).

Und “Organisierte Kriminalität” (kurz OK)? Das sind doch immer bloß diese bösen libanesischen Clans, die sizilianischen Mafiosi, die osteuropäischen “vory y zakone” (“Diebe im Gesetz”), die kalabrische ’Ndragheta`, oder, oder, oder…!!? Seit Jahrzehnten wird in der Welt der Kriminalisten und Juristen an der Definition gefeilt, was denn eigentlich OK sei. Das Bundeskriminalamt schreibt in seinen OK-Bundeslagebildern Jahr für Jahr die folgende, inzwischen längst antiquierte Lesart der Gemeinsamen Arbeitsgruppe Justiz/Polizei (GAG) vom Mai 1990 fort:
Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen, unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder unter Einflussnahme auf Politik, Medien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zusammenwirken.

Könnte man demnach also auch die Deutsche Bank…? Schließlich gibt es ja auch keine Legaldefinition des Gesetzgebers für den Begriff „Wirtschaftskriminalität“ (WiKri), weshalb das BKA den Straftatenkatalog des Gerichtsverfassungsgesetzes (§ 74c GVG) bemühen muss, um wirtschaftliche Straftaten wie Betrug, Geldwäsche, Insider-Handel mit Aktien und vieles andere mehr als WiKri zu erfassen.

Realistischer Blick auf kriminelle Vita

Wie wäre es denn zur Abwechslung einmal mit einem realistischen Blick auf die kriminelle Vita eines Pharmaunternehmens? Vielleicht zunächst nur einmal auf Pfizer – das liegt in diesen Zeiten ja recht nah (Quellen: BigPharmaNews.com/https://t.me/ oder Klartext20/21Gemeinsam/24657 oder #PfizerFiles oder viele weitere mehr)? 1994 zahlte Pfizer freiwillig 19,75 Millionen US-Dollar zur Beilegung der Vorwürfe des Justizministeriums, dass der Konzern gelogen hätte, um die staatliche Zulassung für eine mechanische Herzklappe zu erhalten; in der Folge seien dann Sicherheitsbedenken vertuscht worden – obwohl das Gerät Patienten tötete.

1996 verabreichte Pfizer 200 nigerianischen Kindern das Antibiotikum “Trovan – ohne zuvor die Eltern darüber informiert zu haben, dass es sich dabei um ein medizinisches Experiment handelte oder je um Erlaubnis gefragt zu haben; 11 Kinder starben, viele erlitten schwere Nebenwirkungen (bleibende Gehirnschäden, Organversagen, Erblindung, Taubheit). Zunächst einigte sich Pfizer mit vielen Klägern außergerichtlich auf eine Entschädigung in Höhe von 75 Millionen Dollar. Das Geld sollte zu einem Teil in einen von Pfizer eingerichteten Meningitis-Fonds fließen, aus dem die Opfer und deren Familien entschädigt wurden, zu einem anderen Teil in Gesundheitsinitiativen im nigerianischen Bundesstaat Kano; weitere 10 Mio. Dollar gingen für die Gerichtskosten drauf. Noch immer sind 186 Klagen in der Schwebe, die Rede ist von vor US-Gerichten eingeforderten Entschädigungen in Höhe von sieben Milliarden US-Dollar.

Skandal folgte auf Skandal

2008 folgte dann der Neurotonin-Skandal: Pfizer soll negative Studien vorsätzlich verzögert veröffentlicht und den Fluss klinischer Forschungsdaten kontrolliert haben; negative Daten wurden in ein positives Licht gerückt (die “New York Times” schrieb damals: „Experten folgern, dass Pfizer Studien manipuliert hat“).
Nachdem bereits 2004 430 Millionen Dollar geblecht wurden, zahlte Pfizer 2009 2,3 Milliarden US-Dollar Strafe und gestand ein, das Schmerzmittel Bextra in betrügerischer Absicht oder mit der Absicht der Irreführung falsch gekennzeichnet, Schmiergelder an willfährige Ärzte gezahlt und auch für andere Medikamente illegal geworben zu haben.
Im selben Jahr wandte Pfizer 750 Millionen US-Dollar auf, um 35.000 Klagen beizulegen, weil sein Diabetes-Medikament Rezulin für 63 Todesfälle und Dutzende Fälle von Leberversagen verantwortlich gewesen sei; die US-Zulassungsbehörde Food and Drug Agency (FDA) stellte sich dennoch hinter das Medikament – obwohl die Zahl der Todesfälle weiter zunahm und kein lebensrettender Nutzen nachgewiesen werden konnte.

2010 wurde Pfizer zur Zahlung von 142,1 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt, weil es durch den betrügerischen Verkauf und die Vermarktung des erwähnten Präparats Neurotin für nicht von der FDA zugelassene Verwendungszwecke gegen Bundesgesetze zur Bekämpfung von Betrug verstoßen hatte.
Und ebenfalls 2010 musste der Konzern eingestehen, dass er alleine im zweiten Halbjahr 2009 mit rund 20 Millionen US-Dollar 4.500 Ärzte und andere medizinische Fachkräfte geschmiert hatte. Nur mit diesem öffentlichen Eingeständnis konnte Pfizer eine Bundesuntersuchung wegen illegaler Arzneimittelwerbung verhindern. Außerdem wurde Pfizer 2010 vom Blue Cross verklagt, weil der Konzern angeblich 5.000 Ärzte mit opulenten Karibik-Urlauben, Massagen und anderen Freizeitaktivitäten illegal bestochen habe, um das Medikament Bextra ebenfalls off-label einzusetzen.

Hunderte Millionen für Klagebeilegungen und Strafen

Zwei Jahre später wurde Pfizer dann von der United States Security and Exchange Commission (SEC), der US-amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörde, wegen Verstoßes gegen den Foreign Corrupt Practices Act verklagt, da seine Tochtergesellschaften jeweilige ausländische Regierungsärzte in Bulgarien, China, Kroatien, der Tschechischen Republik, Italien, Kasachstan, Russland und Serbien bestochen hatten, um Aufträge zu erhalten.
Bis 2012 hatte Pfizer schon 1,2 Milliarden US-Dollar (896 Millionen plus Kosten) bezahlt, um die Klagen von fast 10.000 Frauen abzuwenden, die der Ansicht waren, dass das von Pfizer vertriebene Medikament gegen Wechseljahrbeschwerden Prempro, bei ihnen Brustkrebs verursachte. Dazu gehörte auch ein Schadensersatz für die Zurückhaltung von Informationen über das Brustkrebsrisiko durch den Arzneimittelhersteller.

Bis zum Jahr 2013 zahlte Pfizer außerdem 55 Millionen US-Dollar, um die strafrechtlichen Vorwürfe zu klären, Patienten und Ärzte seien nicht vor den Risiken von Nierenerkrankungen, Nierenschäden, Nierenversagen und akuter interstitieller Nephritis gewarnt worden, die durch den von Pfizer produzierten Protonenpumpenhemmer Protonix verursacht werden können.
Ebenfalls 2013 zahlte Pfizer 288 Millionen US-Dollar, um die Klagen von 2.700 Personen beizulegen, denen zufolge das Anti-Raucher-Mittel Chantix bei ihnen Selbstmordgedanken und schwere psychische Störungen verursacht habe.

Pfizer-Files: Schockierende Enthüllungen

Das alles war lange vor Corona. 2021/2022 unterdrückte Pfizer schon vor der Zulassung von Comirnaty für Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren bei den klinischen Studien (Teilnehmer waren 1.131 Kinder) schwere Schäden, die vom Konzern teilweise als „Bauchschmerzen“ abgetan wurden – obwohl es sich um schwere Lähmungen handelte (etwa im Fall Maddie de Garay).
Diese und viele weitere exzeptionellen Verbrechen an der Menschlichkeit wurden im Rahmen der Aufarbeitung der über 300.000 Pfizer-Files bekannt, nachdem – nach einer Klage von über 200 Ärzten, Wissenschaftlern und Experten aufgrund des US-Freedom of Information Act (FOIA) – von einem texanischen Richter verfügt wurde, dass die FDA die Zulassungs-Unterlagen von Pfizer herauszugeben habe und diese in monatlichen Tranchen zu je 55.000 Dokumenten zu veröffentlichen seien.

Ein Rechercheteam von 3.500 Experten analysierte im Auftrag von Steve Bannon (“War Room”) und Naomi Wolf (“Dailyclout”) die gesammelten Dokumente und gaben jüngst ein erstes Exzerpt von 50 Berichten heraus (jetzt auch in deutscher Fassung erschienen); klassische Fälle, die belegen, wie Pfizer, Biontech, Politik und Medien – auch mit Hilfe von Big Tech und mit raffiniertesten Mitteln der Täuschung, Unterdrückung, Verfälschung, Zensur sowie betrügerischen Aktivitäten – das Zulassungsverfahren gemeinsam mit FDA und deren EU-Pendant European Medical Agency (EMA) durchgesetzt haben („Pfizer Dokumente, Analysis Reports“, herausgegeben vom Kindle-Verlag, siehe hier).

Publikationen, auch solche in den sozialen Medien, die von den Vorgaben des „globalen Wahrheitsministeriums“ WHO abwichen, wurden mit den Etiketten „falsch“, „irreführend“, „ohne Kontext“ versehen: Die Manipulation der Öffentlichkeit erfolgte auch durch angebliches “Fact-Checking” von “Correctiv”, “Redaktionsnetzwerk Deutschland” und anderen einschlägigen “Wahrheitswächtern” als Einschüchterungs-Waffe. Angst und Panik als Mittel, drastische politische Maßnahmen und Grundrechtseingriffe anzustoßen und durchzudrücken: Diese Masche begleitete die “Pandemie” von Beginn an. Dieser bis teils bis heute anhaltenden Desinformation wird jetzt in den zahlreichen weltweit eingeleiteten Strafverfahren (und den allein in Deutschland derzeit schon rund 185 Zivilklagen gegen alle vier großen Hersteller der Corona „Impfstoffe“) hoffentlich bald ein Ende gesetzt.

Aufklärung und Tribunal tun not

Das Erschreckende jedoch ist, wie sich die staatlichen Sicherheitswächter der Gesundheit weltweit von Pfizer & Co über den Tisch ziehen ließen; wie schnell und bereitwillig sie jahrzehntealte, bewährte Standards aufgaben; wie geschmeidig störende Definitionen aufgeweicht wurden; wie leicht – oder allzu gerne – sich die Behörden täuschen ließen; wie wenig sie nachfragten oder einforderten, wie einfach sie vergaßen, Daten zu erheben, die doch schon auf dem Präsentierteller lagen; wie schnell sie unbesehen ihren „Segen“ gaben und schließlich aus einer hochumstrittenen Notfallzulassung eine endgültige Zulassung zimmerten. Und all das, wohlgemerkt, in enger Zusammenarbeit mit einem US-Pharmaunternehmen wie Pfizer, dessen kriminelle Vita wohl beispiellos ist.

So nahe grenzt Wahres und Falsches, dass ein Weiser die geringste Übereilung vermeiden muss“ wusste schon Marcus Tullius Cicero (106-48 v.Chr.). Unsere Gesundheitswächter und -agenturen haben sich gemein gemacht mit gemeinen, korrupten Gesundheitsraffkes. Dieser historische Skandal muss in aller Tiefe und Ruhe, aber auch mit der nötigen Bestimmtheit aufgeklärt werden – und darf eben nicht in den üblichen, nichtsnutzigen parlamentarischen Untersuchungsausschüssen versanden. Aufarbeitung ist nur möglich im Rahmen einer von echten Experten besetzten Enquetekommission – am besten aber vor dem Internationalen Strafgerichtshof oder einem anderen internationalen Tribunal.

Quelle:
https://ansage.org/pfizer-eine-kriminelle-organisation/

Danke an fassadenkratzer.wordpress.com

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