Dieses Wochenende tagt die Münchner Sicherheitskonferenz. Man bespricht hauptsächlich Russland – ohne Russland selbstverständlich. Doch eine Podiumsdiskussion zur Corona-Pandemie durfte nicht fehlen. Dort trat auch Bill Gates auf, der seine Einschätzung gab. „Leider“ meinte der Impfguru, habe Omikron eine weitaus bessere Arbeit gemacht als die Impfung. Bei der nächsten Pandemie müsse man mit der Impfstoffproduktion deshalb auch noch schneller sein.

Von Waldo Holz*

Seit Freitag tagt in München die alljährliche „Sicherheitskonferenz“. Es treffen sich Staats- und Regierungschefs sowie Wirtschaftsoligarchen. Wie etwa Bill Gates, der bereits am Freitag einen Auftritt hatte.

Omikron bringt Herdenimmunität

„Leider hat der Virus selbst, speziell die Virusvariante, die eine Art Impfung ist, die sowohl B-Zellen und T-Zellen-Immunität schafft, einen besseren Job als die Impfungen gemacht“, so seine deutliche Ansage. Omikron habe weit mehr Menschen der Weltbevölkerung erwischt als die Impfung.

Gates spricht von Untersuchungen aus Afrika. Doch bei Forschungen in Afrika zeige sich, dass „weit mehr als 80 Prozent der Bevölkerung entweder einer Covid-Variante oder der Impfung ausgesetzt waren.“ Dort ist aber in kaum einem Land ein nennenswerter Teil der Bevölkerung gegen Covid geimpft, was Gates nicht sagt.

Bedeutet das jetzt Herdenimmunität? „Das bedeutet, dass das Risiko einer schweren Erkrankung, die vor allem ältere und Personen etwa mit Diabetes betroffen haben, dramatisch reduziert“. Dies sei das Ergebnis der umfangreichen Infektionen innerhalb der Bevölkerung.

Schnellere Produktion erwünscht

Das nächste Mal soll die Produktionszeit eines neuen Impfstoffes – bei einer entsprechenden Pandemie – noch schneller gehen. Diesmal habe es etwa zwei Jahre gedauert, bis man ein Überangebot geschaffen hat ,,das nächste Mal solle es sechs Monate dauern, so Gates. Bei Medikamenten habe man „keinen guten Job“ gemacht.https://platform.twitter.com/embed/Tweet.html?dnt=true&embedId=twitter-widget-0&features=eyJ0ZndfZXhwZXJpbWVudHNfY29va2llX2V4cGlyYXRpb24iOnsiYnVja2V0IjoxMjA5NjAwLCJ2ZXJzaW9uIjpudWxsfSwidGZ3X2hvcml6b25fdHdlZXRfZW1iZWRfOTU1NSI6eyJidWNrZXQiOiJodGUiLCJ2ZXJzaW9uIjpudWxsfSwidGZ3X3NwYWNlX2NhcmQiOnsiYnVja2V0Ijoib2ZmIiwidmVyc2lvbiI6bnVsbH0sInRmd19za2VsZXRvbl9sb2FkaW5nXzEzMzk4Ijp7ImJ1Y2tldCI6ImN0YSIsInZlcnNpb24iOjN9fQ%3D%3D&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1494904494991327232&lang=de&origin=https%3A%2F%2Ftkp.at%2F2022%2F02%2F19%2Fgates-auf-muenchner-sicherheitskonferenz-leider-war-omikron-besser-als-impfung%2F&sessionId=d51f7aa2e3f31ebb34e185741718878e667ec7f5&theme=light&widgetsVersion=2582c61%3A1645036219416&width=550px

Es werde zwar Rückschritte bei Covid auch in Zukunft noch geben, diese würden aber auf der Ebene von Influenza sein. Und „glücklicherweise“, so Gates, „wird bereits an einem universellen Grippeimpfstoff gearbeitet.“ Dass Masken wieder zurückkommen, könnte aber durchaus sein, spekuliert Gates in der Podiumsdiskussion.

Bild wikicommons

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