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Französische digitale ID-Authentifizierung kommt mit Idemia-Vertrag auf Smartphones

Frankreich integriert seinen nationalen digitalen Personalausweis, den CNIe, mit Smartphones, um französischen Bürgern die Möglichkeit zu geben, Online-Transaktionen durchzuführen.

Die Agence Nationale des Titres Sécurisés (ANTS) hat Idemia mit der Entwicklung des Authentifizierungssystems beauftragt, das CNIe-Inhabern die Möglichkeit gibt, Authentifizierungsanfragen zu erfüllen, indem sie ihre digitale ID-Karte an die Rückseite ihres Telefons halten, um eine NFC-Verbindung herzustellen. Die zugehörige mobile App liest dann die im Chip der Karte gespeicherten persönlichen Daten und authentifiziert sie.

Der Smartphone-basierte digitale Ausweis wird bald für die Authentifizierung bei Hunderten von sicheren Online-Diensten zur Verfügung stehen. Das System wurde von der Agence Nationale de la Sécurité des Systèmes d’Information (ANSSI) zertifiziert, heißt es in der Ankündigung.

Das aktualisierte CNIe wurde im August auf den Markt gebracht, und das neue System wird von der ANSSI mit einem Sicherheitszertifikat der ersten Stufe ausgezeichnet, um die eIDAS-Verordnungen der EU für „wesentliche“ und „hohe“ Sicherheitsstufen zu erfüllen.

„Als französisches Unternehmen sind wir sehr stolz darauf, an dem nationalen Programm für digitale ID mitzuarbeiten“, kommentiert Pierre Lelièvre, SVP für digitale ID bei Idemia. „Der neue CNIe mit seinem hochsicheren Chip ist ein hervorragendes Beispiel für die Kombination eines physischen ID-Dokuments mit einer digitalen ID für den sicheren Zugang zu Online-Diensten.“

Das französische digitale ID-System wird von der FranceConnect-Plattform unterstützt, die laut Idemia bereits 28 Millionen Nutzer und 900 teilnehmende Dienstanbieter hat.

„Unsere Aufgabe ist es, ein benutzerfreundliches elektronisches Identifizierungsmittel zu schaffen und anzubieten, das die Online-Übertragung von Identitätsdaten der Bürger erleichtert und schützt, so dass Transaktionen nicht zentralisiert oder zurückverfolgt werden können“, sagt Valérie Peneau, Generalinspektorin der Regierung und Direktorin des Programms France Identité Numérique.

Idemia hat außerdem kürzlich den Auftrag erhalten, seine biometrische Technologie in Zusammenarbeit mit Sopra Steria den französischen Grenzkontrollbehörden zur Verfügung zu stellen und zusammen mit drei Partnern das Verwaltungssystem für sein digitales Identitätssystem zu entwickeln.

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